Tuina Massage

Tuina ist Behandlung im wörtlichsten Sinne, ist sie doch die Bezeichnung für die chinesische Massage. Der Name leitet sich von “Tui” für Schieben und “Na” für greifen ab. Überlieferungen zufolge ist die Traditionelle Chinesische Massage eine der ältesten Behandlungsformen der Menschheitsgeschichte und kann auf eine fast 5000 jährige Tradition zurückblicken.

Anders als bei der im Westen sehr bekannten Akupressur, welche übrigens eine der 20 Grundtechniken der Tuina-Massage ist, kommen hier neben dem punktuellen Druck noch weitere Techniken zum Einsatz: Kneten, Streichen, Greifen oder Klopfen gehören ebenso dazu wie einfache chiropraktische Griffe, Gelenksmobilisationen und eine Vielzahl weiterer Massagetechniken.

All diese Techniken orientieren sich an den bekannten Akupunkturpunkten sowie dem Verlauf der Meridiane. So nutzt die chinesische Massage oft “Fernpunkte” zur Behandlung, die weit vom Ort der Beschwerde weg liegen, über die Meridiane jedoch in direkter Beziehung mit ihm stehen.

Die Tuina-Massage unterscheidet sich von der westlichen Massage durch diese primäre Ausrichtung auf das Meridiansystem und die Akupunkturpunkte, sie zielt im Gegensatz zur westlichen Massage nicht in erster Linie auf die mechanische Behandlung von Körperteilen. Vielmehr soll sie der Harmonisierung der Lebenskräfte durch Regulation des Qi- und Blutflusses, sowie der Harmonisierung von yin und yang dienen. Sie wirkt demnach über die Akupunkturpunkte und Meridiane auf Körper, Geist und Seele gleichermassen ein.

Wann kann Tuina angewandt werden?

Kopfschmerzen
Wirbelsäulensyndrome (HWS, BWS, LWS, Ischialgien)
Schulter-Arm-Syndrome
Kniebeschwerden (Gonarthrosen)
Allgemeine Spannungszustände
Befindlichkeitsstörungen
Verdauungsstörungen wie Verstopfung oder Durchfall
Schlafprobleme
Gynäkologische Beschwerden
Vor und nach sportlicher Betätigung zur Leistungssteigerung
Kinder-Tuina